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Auffahrtrampe für Rola
| Die "Rollende Landstrasse" |
Die "Rollende Landstrasse", abgekürzt
RoLa, ermöglicht den Transport kompletter LKWs - hauptsächlich
Sattelschlepper - auf speziellen Niederflurwaggons.
Ein Vorteil ist die einfache Beladung - die LKWs fahren über eine
Rampe auf die Waggons, ohne dass spezielle Kräne benötigt werden
-, andererseits muss verhältnismässig viel nutzlose Last ("Totlast")
mit transportiert werden (Zugmaschinen). Grosse technische Probleme bereiten
die zur Einhaltung des Lichtraumprofils erforderlichen kleinen Räder,
die immer wieder zu Entgleisungen, aber auch Heißläufern führen.
Hinter der Lok ( in Österreich sieht man hier häufig die
1044, mittlerweile zunehmend die Taurus 1016) ist ein Begleitwagen für
die LKW-Fahrer, dahinter die Niederbordwagen. Diese Niederbordwagen haben
eine abnehm- bzw. schwenkbare Pufferbohle, die im Verband nur beim
1. und letzten Waggon angebracht ist und zur Beladung zur Seite geschwenkt
wird. |
| Rampe |
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In den Rola-Bahnhöfen findet sich eine verfahrbare
Rampe, die an den letzten Waggon angelegt wird. Darüber können
die LKW selbsttätig auf die Waggons auffahren. Während die Rola-Waggons
von verschiedenen Herstellern lieferbar sind, habe ich jedoch nirgends
diese Rampe gefunden und sie daher aufgrund von Bildern, die mir freundlicherweise
Günter Jaritz zur Verfügung gestellt hat, nachempfunden.
Hier ist die Rampe, angelegt an den Endwagen, zu sehen. Die Pufferbohle
ist nach links weggeschwenkt. Neben den Gleisen ist bündig OK Schienen
asphaltiert, der Gleiszwischenraum mit Bohlen ausgefüllt. Auch dies
lässt sich im Modell problemlos nachgestalten. |
| Nachbau |
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Die Konstruktion des Rampenmodells selbst ist
relativ einfach. Nachdem Maße nicht zur Verfügung standen, habe
ich mich nach der Breite der Rola-Waggonmodelle (Fleischmann) gerichtet.
Die Rampe besteht aus einem verlöteten Rahmen aus Messing-L-Profilen,
die Riffelbleche wurden durch Streifen aus Kunststoff-Verpackungsbändern
hergestellt und mit Sekundenkleber aufgeklebt, die Seitenteile aus Weissblech
zugeschnitten und gebogen und mit oben aufgelötetem Messingdraht versehen.
Danach wurde mit Revell-Mattbraun gestrichen.
Die Bilder wurden durch Auflegen auf einen Flachbettscanner gemacht.
Einmal die Rampe von oben. Der Messingdraht bildet die Zugstange nach,
mit der anscheindend Stützräder zum Verfahren ein- und ausgeklappt
werden. Allerdings werde ich mir das noch im Original ansehen müssen.
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Die Nachbildung der Radhöhenverstellung fehlt noch (und die Beschriftung),
vorerst wurden Räder aus einem Kibri-LKW-Bausatz angeklebt. Funktionsfähig
wäre die Rampe bereits... fehlt nur noch der selbstfahrende LKW ;-).
Die Seitenteile sind nicht sehr präzise gebogen, was durchaus einer
echten Rampe im Einsatz entspricht, dort wird dieser Effekt durch unkonzentrierte
LKW-Fahrer erreicht.Die offensichtlich hydraulisch zu hebenden bzw. senkenden
Radaufhängungen sollen durch Teile aus einem Kibri-Bausatz für
einen zwei-Wege-Kran dargestellt werden. Sobald dies realisiert ist, wird
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