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Umrüstung von Märklin-K-Weichen |
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Vorbemerkung |
Hier ist noch eine alte Geschichte aus meiner Märklin-Zeit.
Damals hatte ich ausschließlich Märklin-K-Gleis verwendet, als
"Rollmaterial" aber neben Märklin bereits u.a. Roco, Fleischmann
und Piko.
Durch Betrieb der Oberleitung mit Gleichstrom konnten auch E-Loks in DC-2Leiter ohne Umbauten verwendet werden. Aus den folgenden 3 Gründen habe ich begonnen, die (schlanken) Märklin-K-Weichen unzurüsten: 1. anscheinend sind Magnetantriebe mit Endabschaltung im Dauerbetrieb nicht zuverlässig (das Problem habe ich mittlerweile sowohl mit den Weichenantrieben als auch bei einem Viessman-Formsignal). Ursache ist wohl, dass wegen der geringen Kraft der Antriebe die Federkraft der Kontakte für die Endabschaltung zu gering ist. 2. Die mehrfache Umlenkung der Stellbewegung erfordert einen höheren Kraftaufwand, als der Antrieb liefern kann. 3. Optisch nicht befriedigend ist die Tatsache, daß innerhalb des Gleises wegen der Hebelmechanik nicht durchgehend eingeschottert werden kann und an den Stellen, wo die Weichenantriebe angesteckt werden, jeweils mehrere Schwellen durch Kunststoffstege verbunden sind. 4. Das bewegliche Herzstück benötigt zusätzliche Antriebshebel, die ebenfalls das Einschottern erschweren und klemmen können (mittlerweile gibt es auch schlanke K-Weichen ohne bewegliches Herzstück). |
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Ergebnis |
Die Umrüstung führt zu folgenden
Ergebnissen:
Die Weichen werden unterflur durch ein Langloch im Trassenbrett unterhalb
der Stellschwelle angetrieben. Alle Hebel innerhalb des Schwellenbereichs
entfallen, so daß die Weiche vollständig eingeschottert werden
kann.
Andere Tips u.a. zum Umbau von Märklin-K-Weichen finden Sie unter der Homepage von Michael Prieskorn . |
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Querschnitt |
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Arbeiten |
Achtung: Der Umbau kann nur bei ausgebauter Weiche erfolgen!
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| Übersicht | |||||||||||
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Antrieb |
Um die Weiche anzutreiben, wird an der Stellschwelle ein Draht befestigt, der durch ein Langloch im Trassenbrett nach unten steht. Der Weichenantrieb (am besten natürlich ein Stellmotor) wird unten am Trassenbrett befestigt und mit dem Stelldraht verbunden. Möglichkeiten dazu sind auf einer anderen Seite beschrieben. | ||||||||||