Meine Anlage - Teil 2

Auf diesem Foto sehen Sie einen Rest der alten Anlage. Zur Versteifung wurde - wie rechts unten sichtbar - Bauschaum eingespritzt, der allerdings zu unkontrollierbaren Verwerfungen geführt hat. Die Streben im oberen Bildteil sind Pfeiler der Autobahn, die hier nach dem Vorbild des Eisacktals hoch oben am Berg verläuft.. Alter Berg


Nachbau einer Holzbrücke, wie sie an der südlichen Brennerstrecke über die Eisack in ähnlicher Bauweise zu finden ist. Das Flußbett wartet noch auf eine passende Füllung.
Die Lok des passierenden Personenzuges hat ein besonderes Einzelstück als Vorbild, und zwar die FS E 636-284. Dieser Lok wurden nach einem Unfallschaden gänderte Führerstände und eine Lackierung verpasst, die in dieser Form bei keiner anderen Maschine gleichen Typs zu finden ist.
Hier die Lok nochmal im Detail.
Bevor sich jemand beschwert: ja, da ist noch keine Oberleitung installiert.
Bruecke Eisack


Vor dem Modell des Bahnhofs "Flirsch" von Pola ( einer der wenigen zum Anlagenthema passenden Bausätze, das Original steht an der Arlbergstrecke) plaudern ein paar junge Leute.
Eine kleine Szene, die immer wieder gerne fotografiert wird und zeigt, welche Wirkung ein paar Figuren hervorrufen können.
Plaudertaschen


Noch ein Blick auf den Bahnhofsvorplatz, diesmal von links her fotografiert.

Die Strassenpfosten sind übrigens PS-Reste (die angespritzten Stege), die mittels einer kleinen Heissklebepistole in lange "Drähte" gezogen wurden.



Jetzt aber schnell zum Zug, er wartet schon.

Kleine Details, wie das  mit dem Laserdrucker selbst erstellte Nummernschild am Auto verbessern den Eindruck solcher Szenen wesentlich.



Und nochmal der gleiche Ort, unauffälliges, aber wichtiges Detail: ein selbstgebastelter Trafo am Oberleitungsmast links oben. Er entstand durch mehrere "Lagen" Pertinax-Reste, die passend zugeschnitten und aufeinander geklebt wurden.


Einige Typika italienischer Eisenbahnen, zum Foto aufgestellt: die Oberleitung noch ohne Fahrdraht (der Fahrleitungsmast stammt aus italienischer Kleinserienherstellung und kostet 27.000 Lire), neben dem Oberleitungsmast ein selbstgebautes FS-Signal, davor die 636-284 und eine 645. Beide Loks sind prinzipiell formgleich, die 636 284 ist allerdings eine besondere Variante, da die Führerstände nach einem Unfallschaden in geänderter Form neu aufgebaut wurden; auch die Lackierung ist einmalig (beide Loks sind Roco-Modelle, die 636 284 war ein Exportmodell nur für den italienischen Markt).

Die im Vordergrund unscharf zu erkennenden Straßenpfosten wurden aus einem durch eine alte Heißklebepistole dünn gezogenen PS-Spritzlingsrest gemacht. Der Baum rechts im Bild besteht aus einem Schaschlickspieß, in Bohrungen eingesetzten Drähten und Silflor-Belaubungsmaterial.
 



Auf diesem Bild wurde der Loktausch nachgestellt, wie er bei der Fahrt von Österreich nach Italien wegen der unterschiedlichen Stromsysteme erforderlich ist. Während die ÖBB-1044 leer zurück fährt, kuppelt die 652 der FS an den Zug an.

Auch hier wurde ein Kalenderblatt mit alpenländischen Motiven als Foto-Hintergrund eingesetzt.



Dieses Bild wurde auf einem Woodland-Musterdiorama aufgenommen, eine Begegnung an der Strecke: Bahnpersonal und Wanderer kennen sich offensichtlich....

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fotos ist dieses bei Tageslicht entstanden (der Vorteil kleiner Dioramen).



Ein ländliches Motiv abseits der Bahn: am Bach beäugt eine Kuh neugierig zwei Urlauber.
Der Bach besteht aus 2K-Harz, nach Fehlschlägen mit aufgetragener Fensterfarbe (diese vertrug sich offensichtlich nicht mit dem Kunstharz und wurde milchig-trüb) wurde die Fensterfarbe wieder abgelöst und eine Lackschicht mit wasserbasiertem Acryl-Glanzlack aufgetragen. 
Verfasser: Peter Popp
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